Zahlen zum ersten Quartal 2018

Rheinmetall Automotive mit profitablem Wachstum

Rheinmetall Automotive knüpft im ersten Quartal 2018 an die gute Geschäftsentwicklung des Vorjahres an. Die Sparte erzielte einen Umsatz von
751 MioEUR und übertrifft damit den Vorjahreswert von 737 MioEUR um 2%. Der um Wechselkurseffekte bereinigte Zuwachs liegt bei 5% und somit deutlich über der Produktionsentwicklung der weltweiten Automobilindustrie. Die Zahl der weltweit produzierten Light Vehicles (unter 6t) war im ersten Quartal 2018 um 0,7% rückläufig, wobei für das Gesamtjahr weiter mit einem Produktionswachstum von 1,9% gerechnet wird.

Das operative Ergebnis erhöhte sich um 3 MioEUR oder 5% auf 65 MioEUR. Damit stieg auch die Profitabilität nochmals, sie erhöhte sich von 8,4% im Vorjahresquartal auf 8,6% im ersten Quartal 2018.

Alle drei Divisionen konnten sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag zulegen und auch die EBIT-Marge jeweils leicht verbessern.

Der Bedarf der Automobilhersteller an Lösungen für die Reduzierung von Schadstoff-emissionen hält weiter an, so dass der Umsatz der Division Mechatronics im ersten Quartal 2018 leicht auf 429 MioEUR (+1%) anwuchs. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 43 MioEUR auf 44 MioEUR.

Die Division Hardparts konnte mit einem Umsatz von 254 MioEUR im ersten Quartal 2018 ein Plus von 2% gegenüber dem Vorjahresquartal erreichen. Das operative Ergebnis der Division verbesserte sich auf 18 MioEUR (+6%).

Besonders erfolgreich hat das Jahr 2018 für die Division Aftermarket begonnen. Der Umsatz der Division stieg um 11% auf 92 MioEUR, was im Wesentlichen auf die Umsätze mit Produkten der konzerneigenen Marken Kolbenschmidt und Pierburg zurückzuführen war. Das operative Ergebnis erhöhte sich ebenfalls, von 7 MioEUR im Vorjahr auf 8 MioEUR im ersten Quartal 2018.

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China konnten ihre Erlöse in Landeswährung im ersten Quartal des Jahres 2018 operativ trotz eines um 3% rückläufigen Marktes in China erneut steigern.

Der Wechselkurs wirkte sich allerdings deutlich negativ aus, weshalb der Umsatz unter Berücksichtigung von Währungseffekten lediglich auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 218 MioEUR verharrte (Vorjahr: 218 MioEUR). Das operative Ergebnis erhöhte sich von 16 MioEUR im Vorjahr auf 17 MioEUR im ersten Quartal 2018.

Fortsetzung des Umsatzwachstums

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden Automobilmärkten in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien beeinflusst. Basierend auf den aktuellen Expertenprognosen für die Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die von einem Zuwachs von rund 2% ausgehen, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive ein Umsatzwachstum von 3% bis 4%.

Die Wachstumsprognose unterstellt, dass sich die Währungskurse für das verbleibende Geschäftsjahr 2018 nicht wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verändern.

Weitere Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Rheinmetall Automotive rechnet im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von rund 8,5%.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.