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Pierburg wird Namenspate für das Industrie-Stadion in Hartha

12.06.2017

Mit der Übernahme der Namenspatenschaft für das Industrie-Stadion in Hartha nimmt Pierburg sein eigenes Jubiläum am Standort zum Anlass, um zusätzlich zu seinem bisherigen sozialen Engagement für die Schulen der Umgebung auch seine Verbundenheit zur Stadt Hartha in der Öffentlichkeit zu unterstreichen.

Das 1929 eingeweihte Stadion des Ballspiel-Club Hartha trägt jetzt den Namen Pierburg-Industrie-Stadion. Matthias Scheidig, Präsident des BC Hartha und damit Chef eines Vereins, der schon in den dreißiger Jahren Sachsen-Meister war, setzt heute sehr stark auf die Kinder- und Jugendarbeit, um den fußballerischen Nachwuchs zu gewinnen: "Derzeit sind im BC Hartha allein 150 Kinder und Jugendliche aktiv und unsere ehren­amt­liche Tätigkeit wäre ohne die großzügige Unterstützung von Sponsoren gar nicht möglich. Auch deshalb freuen wir uns über dieses lokale Engagement".

"Die enge Verbindung zwischen Pierburg und dem BC Hartha besteht in der Tat auch bereits mehr als zwei Jahrzehnte", ergänzt Werkleiter Peter Geißler, "unter anderem fand 2010 hier auch das konzernweite Rheinmetall-Turnier statt, das am Ende die Werksmannschaft aus Hartha gewonnen hat". Und selbstverständlich, so Geißler am Rande eines Fußballturniers aus Anlass der Namensgebung, sind viele Mitarbeiter des Werkes und deren Angehörige beim BC Hartha aktiv.

Seit genau 25 Jahren ist der Automobilzulieferer Pierburg in Hartha mit einer eigenen Pumpenfertigung präsent. Kurz nach der Schließung des Elektro­kleinmotoren- und Gerätewerkes (Elmo) erwarb Pierburg 1992 einen Teil des Unternehmens von der Berliner Treuhandanstalt und legte damit den Grundstein für einen Neuanfang. Heute beschäftigt das Werk knapp 340 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von mehr als 220 MioEUR.

Das erste Produkt, das Pierburg in Hartha mit anfangs noch sehr wenigen Mitar­bei­tern fertigte, war eine mechanische Vakuumpumpe. Ein Jahr später, im Herbst 1993, verließen die ersten Elektromotoren für Kraftstoffpumpen das Werk. 1995 folgten Elektromotoren für Sekundärluftpumpen und kurz darauf ein Produkt, das ein Erfolgs­schlager für den Standort werden sollte: Die elektrische Wasserum­wälz­pumpe. Eine Eigenentwicklung und zugleich das erste Patent, das Pierburg für das Werk in Hartha anmeldete. Die Pumpe entwickelte sich zum Bestseller und wurde bis heute mehr als 50-millionenfach gebaut.

Ebenfalls zum Erfolgsprodukt wurde eine vollelektrische Pumpe für den Hauptkühl­kreis­lauf im Motor. Als zukunftsweisende Produkte 'Made in Hartha' läuft im Werk zurzeit die Produktion neuentwickelter elektrischer Öl- und Vakuumpumpen an, die aktuell kurz vor der Markteinführung stehen.