Wasserumwälz- und Kühlmittelpumpen

Keep on running. Dieser Satz gilt für moderne Kühlmittelpumpen nur noch in eingeschränktem Maße. Denn sie machen ihre Versorgung mit Kühlmittel abhängig von Betriebszustand und Leistungsanforderung des Motors, sparen damit etwa zwei bis drei Prozent Kraftstoff ein und schonen durch geringere Emissionen die Umwelt.

Warum auch sollte ein Triebwerk schon seine volle Kühlleistung erhalten, wenn der Motor nach einer kalten Winternacht gerade erst angelassen wird? Abhilfe schaffen hier elektrisch betriebene Pumpen, die unabhängig vom Antrieb des Motors agieren und nur dann kühlen, wenn dies auch wirklich erforderlich wird. Durch die bedarfsgerechte Kühlung des Motors springt nach einem Kaltstart auch die Heizung im Fahrzeuginnenraum schneller an, damit es rasch angenehm warm wird. Ebenfalls möglich ist das Kühlen von kritischen Motorkomponenten nach dem Abschalten des Kraftfahrzeugs durch den autarken Nachlauf der Pumpe.

Bei verschiedenen namhaften Automobilherstellern war Pierburg der weltweit erste Serien-Lieferant für elektrische Kühlmittelpumpen. Seit der ersten Serienproduktion der CWA 200 im Jahr 2004 wurde das Pumpenportfolio um die CWA 400 erweitert und kontinuierlich optimiert. Die CWA 400 setzt auf dem bewährten Prinzip der CWA 200 auf und liefert bei gleichen Abmessungen mehr als die doppelte hydraulische Leistung. Mit Einführung des 48 Volt Bordnetzes ist es in Zukunft möglich noch leistungsstärkere Pumpen technologisch zu realisieren.

Für den mittleren Leistungsbereich stehen die CWA 50, CWA 100 sowie die vollständig neu konzipierte CWP 35 zur Verfügung. Hauptanwendungsgebiete sind die indirekte Ladeluftkühlung von aufgeladenen Verbrennungsmotoren. Auch bei den Antriebskonzepten von Hybrid- und Elektrofahrzeugen übernehmen die Pumpen vielfältige Kühlungsaufgaben wie zum Beispiel die Kühlung von Batterien, DC/DC Wandlern und Leistungselektroniken.

Mit unserem kleinen Bestseller, der elektronisch kommutierten Wasserumwälzpumpe (WUP), halten wir seit 1996 eine führende Marktposition. Zum Einsatz kommt sie vor allem dort wo Kühl- oder Heizungsaufgaben unabhängig vom Hauptkreislauf realisiert werden müssen. Wie zum Beispiel bei der Heizungsunterstützung, der Nachwärmenutzung und bei Standheizungen.

Aber auch als Kühlapplikation bei Turboladern, Abgasrückführungssystemen und der Kühlung von Leistungselektroniken ist die "WUP" nicht mehr wegzudenken.

Die seit 2010 verfügbare dritte Generation der WUP besitzt alle Vorteile der ersten Generationen, zeichnet sich aber durch eine noch kompaktere Bauform und geringeres Gewicht aus. Noch ein Plus: Ein breiter Temperaturbereich, die Steuerung der hydraulischen Förderleistung sowie Diagnosefunktionen der Pumpe sind weitere Funktionsbestandteile der WUP-Familie.


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