Aktuatoren

Die Laststeuerung bei Ottomotoren erfolgt im Normalfall durch Drosselung der Ansaugluft. Mit dem Drosselklappenstutzen wird diese Regelung ermöglicht, gleichzeitig können noch weitere Funktionen wie Leerlaufregelung, Fahrgeschwindigkeitsregelung oder Schlupfkontrolle umgesetzt werden.

Auch moderne Konzepte wie Ottomotoren mit Direkteinspritzung oder die variable Ventilsteuerung, erfordern eine Drossel- oder Regelklappe für die Bereiche "homogene Gemischbildung" oder "Restgassteuerung". All diese Möglichkeiten zur Beeinflussung der Ansaugluftmasse und die damit gewünschten Funktionen sind mit elektromotorischen Drosselklappen (EDR-E) realisierbar.

Gleichzeitig bietet die EDR-E die Möglichkeit der Verbrauchs- und Emissionsreduzierung beim Ottomotor. Auch der Dieselmotor benötigt heute eine Regelklappe zur genauen Dosierung der Abgasrückführung.

Ein Gleichstrommotor mit zweistufigem Getriebe ist das Grundkonzept für alle Drossel- oder Regelklappen. Integrierte Lageregelung, ein redundantes Rückstellsystem und die Möglichkeit der Durchmesserauswahl der Klappen von kleiner 40 bis zu 90 mm, sind nur einige der herausragenden Funktionen und Möglichkeiten, die dieses System dem Kunden bietet.

Beim Otto- oder Dieselmotor gibt es eine Vielzahl von Steuer- und Regelaufgaben, die mittels Weg- oder Winkelsteuerung erfolgen. Da ist beispielsweise die Verstellung von Saugrohrklappen bei Schaltsaugrohren oder die Ansteuerung von Luftbewegungsklappen zur Luftführung und Optimierung der Ladungsbewegung.

Im Abgasstrang werden Klappen zur Emissionsreduzierung und Akustikoptimierung benutzt. Die früher von Unterdruckaktuatoren durchgeführte Arbeit wird immer stärker von elektrischen Antriebsmodulen (EAM) übernommen.

Die Drehbewegung des Gleichstrommotors wird hier über ein Getriebe in eine Winkelstellung umgewandelt. Es können hohe Stellgeschwindigkeiten und Stellkräfte erreicht werden. Je nach Anforderung werden Stirnrad- oder Schneckengetriebe verwendet. Ein großer Baukasten, von Basisstellern bis hin zu "intelligenten" Stellern (EAM-I), die durch interne Rückmeldung eine Lageregelung erlauben, stellt sicher, dass alle Kundenanforderungen erfüllt werden können.

Selbstkalibrierung und Selbstdiagnoseprotokolle sind ebenso selbstverständlich wie die Kommunikation mit BUS-Systemen. Je nach Einsatzort sind die Gehäuse aus Aluminium oder Kunststoff.


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